Über MPlayer und MPUI

MPlayer ist der vielleicht beste Mediaplayer der Welt. Er ist nahezu komplett monolithisch, was bedeutet, dass er aus einer einzigen 7 MB großen ausführbaren Datei besteht. Diese Datei enthält bereits alle nötigen Codecs – für die meisten Dateien muß man keine externen Dekomprimierprogramme installieren. Mehr Informationen über dieses hervorragende Programm gibt es auf der MPlayer-Homepage.

MPlayer hat seine Wurzeln im Unix-Umfeld, was man dem Programm in der Handhabung anmerkt: Es gibt keine nennenswerte grafische Oberfläche. MPlayer verläßt sich stattdessen auf sein recht brauchbares Kommandozeileninterface und praktische Tastaturkombinationen. Das mag zwar für Unix-Enthusiasten völlig ausreichend sein, Mac- und Windows-Nutzer sind jedoch ihre mehr oder weniger bunten grafischen Oberflächen gewohnt. Es gibt zwar eine »halb-offizielle« OS-X-Portierung von MPlayer, aber bisher nichts vergleichbares für die Windows-Plattform.

An dieser Stelle kommt MPUI ins Spiel. Es ist ein kleines Programm für Windows 2000 oder XP, das sich um die ganzen Kommandozeilen-Angelegenheiten kümmert. Es präsentiert dem Nutzer eine schnörkellose, einfache Bedienoberfläche, die dem guten alten Windows Media Player 6 nachempfunden ist. MPUI unterstützt nicht jedes Feature von MPlayer – dafür gibt es einfach zu viele – aber das MPUI/MPlayer-Gespann bildet einen soliden Mediaplayer für (fast) alle alltäglichen Aufgaben.

Features

MPlayer und MPUI bieten unter anderem die folgenden Features: